Fachbereich Bildungswissenschaft der Alanus Hochschule

Waldorfpädagogik / Schule und Unterricht, Kindheitspädagogik, Heilpädagogik, Lehramt Kunst, Pädagogische Praxisforschung

Erlebnispädagogik in Wissenschaft und Praxis


51tstdOywVL._SR600,315_PIWhiteStrip,BottomLeft,0,35_PIAmznPrime,BottomLeft,0,-5_SCLZZZZZZZ_Vor Kurzem ist der Tagungsband „Im Erlebnis forschen – Durch Erlebnis forschen“ von Barbara Bous, Thomas Eisinger, Jule Hildemann und Martin Scholz im ZIEL-Verlag herausgegeben worden.

Das Buch trägt die Beiträge von Erlebnispädagoginnen und Erlebnispädagogen aus dem In- und Ausland zusammen, die im Herbst vergangenen Jahres zu der gleichnamigen Tagung an der Universität Augsburg Impulse aus der Theorie, der Empirie und der Praxis der Erlebnispädagogik eingebracht haben.

Den zentralen inhaltlichen Ansatzpunkt formulieren die Herausgeber und Herausgeberinnen so: “Dass erlebnispädagogische Programme bildend, spannend, erkenntnisreich und sehr erfolgreich sein können, mag alltagstheoretisch unbestritten sein. Wie dieser Erfolg aber aussieht und definiert wird, wie er sich messen lässt, ist noch nicht ausreichend untersucht (…). Hier zeigt sich eine Disproportionalität auf wissenschaftstheoretischer Ebene (…) einerseits und andererseits dem wachsenden Bedürfnis Handelnder nach praxisgeleiteter Forschung (…).”

Prof. Dr. Janne Fengler, Leiterin des Instituts Kindheitspädagogik und Prodekanin des Fachbereich Bildungswissenschaft, hatte auf der genannten Tagung der Keynote-Vortrag gehalten. In dem nun erschienenen Band ist sie mit dem Aufsatz „Forschung, Theorie und Praxis der Erlebnispädagogik: Zur Notwendigkeit eines Trialoges erster Ordnung und zweiter Ordnung“ vertreten. Sie wirbt darin für mehr Offenheit und Initiative von erlebnispädagogisch Tätigen, über Erkenntnisse aus praktischen Bezügen, aus theoretischen Ansätzen und aus empirischen Studien ins Gespräch zu treten, diese miteinander abzugleichen und und deren Wert für alle drei Felder im Sinne einer Anregung zur Weiterentwicklung der Erlebnispädagogik zu nutzen. Ihr Beitrag ist auch ein Plädoyer für den fachlichen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis – nur durch ihn sind, so Fengler, die großen Potentiale der Erlebnispädagogik mittel- und langfristig fundiert nutzbar und auch vermittelbar.


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+++Übrigens: Dieses Jahr findet vom 28.-29. September 2018 der Kongress „erleben und lernen“ in Augsburg statt+++